Schottenportal - Schottenkirche St. Jakob
Die Schottenkirche ist täglich von 8.00 bis 18.00 Uhr geöffnet. Kirchenführungen April - Oktober Jeweils am ersten Sonntag des Monats, zusätzlich am Ostersonntag und Pfingstsonntag um 14.00 Uhr (Treffpunkt Schottenportal) - oder nach Vereinbarung mit Herrn Rudolf Knie (Tel. 0941/7040497). Die Schottenkirche St. Jakob gilt als ein klassisches Werk hochromanischer Kirchenarchitektur in Süddeutschland. Bekannt ist vor allem das Nordportal mit seinem urtümlichen und rätselhaftem Bildwerk, das Anlass zu verschiedenen Interpretationen gibt. Sicher kann nur gesagt werden, dass der Zyklus Weltgericht, Himmel und Hölle thematisiert. Die zwölf Figuren stellen die Ausgestoßenen dar, denen die Aufnahme ins Himmelreich verwehrt bleibt. Die Figuren stehen für von der mittelalterlichen Gesellschaft verachtete und stigmatisierte Personen und Gewerbe wie Kuppler, Verbrecher, Prostituierte, Gaukler, Tänzerinnen, Prasser und Faule. Um den Pilgerstempel zu erhalten oder einen Pilgersegen zu empfangen, wenden Sie sich bitte an das Priesterseminar: Priesterseminar St. Wolfgang Bismarckplatz 2 93047 Regensburg Telefon: 0941 2983-0 Bildhinweise: „Schottenportal RB“ von Richard Bartz - Eigenes Werk. Lizenziert unter CC BY-SA 3.0 über Wikimedia Commons „Detail des Portals der Schottenkirche“ von Rosa-Maria Rinkl - Eigenes Werk. Lizenziert unter CC BY-SA 3.0 de über Wikimedia Commons „Schottenkirche Interior 1“ von Allie_Caulfield - 2004-10-03 Walhalla, Regensburg 109Uploaded by Kurpfalzbilder.de. Lizenziert unter CC BY 2.0 über Wikimedia Commons - Kirchen und sakrale Bauten
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Spitalkirche
9⃣ Angebote | Die Katharinenkirche atmet den Geist der religiösen Aufbruchszeit des frühen 13. Jahrhunderts - den Geist eines Franz von Assisi und eines Dominikus - und führt uns unmittelbar zu den Anfängen des gewaltigen Spitalprojekts am Donauufer, aber auch zu den Anfängen der bürgerlichen Stadt, der Reichsstadt Regensburg. Regensburg lag an den großen Handelswegen des Mittelalters, dem Landweg von Venedig nach Magdeburg, den Straßen zu den Messeplätzen und Pilgerstätten des Westens bzw. der Wasserstraße nach Wien und ins Hl. Land. Am Schnittpunkt all dieser Straßen stand das St. Katharinenspital. Überhaupt strahlte das nördliche Donauufer mit seinen eindrucksvollen Sakralbauten große Heilskraft auf die vorüberziehenden Reisenden, Pilger und Bürger aus. Die Katharinenkirche war jedoch nicht von Anfang an der heiligen Katharina geweiht, sondern trug ursprünglich das Patrozinium des heiligen Johannes. Die eigentliche Hospitalpfarrkirche St. Katharina, eine dreischiffige Basilika, stand unmittelbar an der Steinernen Brücke und musste 1430 den Befestigungsmaßnahmen am Brückenkopf weichen. Pfarrfunktion wie auch das Katharinen-Patrozinium wechselten somit von der Brückenkapelle zur alten Johanneskirche. Architektur und Symbolik: Der sechseckige Grundriss des Zentralbaus, der sich der Kreisform annähert, symbolisiert das Streben der Spitalbruderschaft nach Vollkommenheit im christlichen Glauben. Baulich bildet sie eine Reminiszenz an die Grabkirche in Jerusalem. Die Spitalkirche St. Katharina charakterisierte der Generalkonservator des Bayerischen Landesamts für Denkmalpflege, Prof. Dr. Torsten Gebhard, mit folgenden Worten: "Der Bau zählt kunstgeschichtlich zu den bedeutendsten Arbeiten dieses Jahrhunderts in Bayern." www.spital.de/pfarrei/start.php - Kirchen und sakrale Bauten
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Kirche Herz Jesu
Die katholische Pfarrkirche Herz Jesu steht in der Kreuzgasse 20 in der Westnerwacht in der Altstadt von Regensburg. Mit der Gründung eines Kirchenbauvereins am 21. April 1912 wurde die Entschlossenheit manifestiert, eine Kirche in der Westnerwacht von Regensburg zu bauen. Der Erste Weltkrieg und die folgende Währungsreform brachten die Pläne zum Stillstand. Erst 1924 konnten die Neubauideen weiter verfolgt werden. Nach einem unbefriedigenden Wettbewerb schuf der Thurn und Taxische Oberbaurat Carl Schad einen Plan, der allgemeine Zustimmung fand: Er löste geschickt das Problem, die Kirche nach Osten auszurichten, ohne dem ausladenden Gebäude in dem dicht besiedelten Gebiet viel bestehenden Wohnraum zu opfern. Der Baubeginn war im Jahr 1928. Die Grundsteinlegung erfolgte am 9. Juli 1929 und am 23. November 1930 konnte die Kirche von Bischof Michael Buchberger als Herz-Jesu-Kirche geweiht werden. Am 25. April 1945 beschädigen Bombenexplosionen im Umkreis das Dach und einige Fenster. Die Kirche wurde 1954 und 1993 renoviert. Der Einbau einer Altarinsel aus dem Jahr 1966 im vorderen Drittel des Kirchenschiffes und die daraus resultierende geänderte Aufstellung der Kirchenbänke nach Richtlinien des Zweiten Vatikanischen Konzils wurden 1993 bei der Renovierung verändert. Die spätexpressionistische Pfarrkirche ist eine dreischiffige Basilika in strenger Kubusform mit Satteldach mit einem eingezogenen Chor, der mit einem Walmdach überspannt ist. Der Raum erinnert an eine Kirche der Frühgotik. Die Gesamtlänge der Kirche ist 56,70 Meter, das Hauptschiff ist 14 Meter breit und 15 Meter hoch. Die Außenwände sind aus verputzten Ziegeln gefertigt, der unvollendete Südturm ist mit einer Hausteinverkleidung versehen. Die kassettierte Decke ist mit Goldsternen aufgelichtet. Die Empore ruht auf drei Arkaden. Eine große und steile Spitzbogenarkade öffnet den Blick zum Hochaltar. Diesen und die darüber befindliche, monumentale Kreuzigungsgruppe aus Kiefersfelder Marmor entwarf Fürstin Margarethe von Thurn und Taxis und modellierte die seitlichen Reliefbilder im Stil des Expressionismus. Sie schuf auch die beiden Seitenaltarreliefs und die 14 Heiligenstatuen aus Terrakotta. Die vier Evangelistenstatuen des Hauptportals und die Engelsgruppe an der Empore stammen von dem Münchner Bildhauer Otto Straub. Das Holzkreuz an der Westwand des nördlichen Seitenschiffes stammt von Sebastian Osterrieder. Die Glasfenster wurden von Josef Oberberger entworfen. Fotos: Von Johanning - Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=32389045 Von Orgelputzer - Eigenes Werk, CC BY-SA 4.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=50432481 - Kirchen und sakrale Bauten
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Kirche St. Franziskus
Die frühere Hauptkirche St. Michael des Dorfes Burgweinting war für den seit den 1990er Jahren stark wachsenden Regensburger Stadtteil zu klein geworden, weshalb im Umfeld eine neue Pfarrkirche in moderner Architektur errichtet wurde. Der Gewinner des 1998 durchgeführten Architektenwettbewerbes war das Kölner Büro Königs Architekten. Nach Verhandlungen über die Bausumme konnte am 20. Juni 2001 der erste Spatenstich erfolgen. Am 2. Oktober wurde durch Manfred Müller die Gründungsrolle in den Grundstein versenkt. Am 8. Mai 2004 wurde die Kirche durch Gerhard Ludwig Müller eingeweiht. Gebäude und Ausstattung Die geostete Kirche weist eine schlichte äußere Rechtecksform auf und besitzt einen freistehenden Glockenturm. Der Grundriss des Hauptraums ist asymmetrisch elliptisch. In den Eckbereichen befinden sich Kapellen, Funktionsorte, eine Sakristei und ein Ministrantenraum. Die geschlämmten, weiß getünchten Wände neigen sich nach außen. Ein Glasfasergewebe an der Kirchendecke ruft zusammen mit dem Sheddach Lichteffekte hervor. Die liturgische Einrichtung, welche sich auf den Raum bezieht, wurde durch den Bildhauer Robert M. Weber (* 1958) gestaltet. Die runde Altarinsel wird von der Ministantenbank begrenzt. Zu den, im halbrund gruppierten Kirchbänken aus massiven Naturholz gerichtet, befindet sich der Altar und schräg dahinter der Ambo. Beide sind aus Stein und Edelstahl gefertigt. Der Tabernakel befindet sich in der Wand des Hauptraumes, nahe der Altarinsel. Das Innengehäuse ist aus gelb gefärbtem Glas gefertigt, der äußere Rahmen aus weiß mattiertem Glas und die Türen sind mit Edelstahl hinterlegt. Das Innere des Tabernakels wird mit Tageslicht versorgt, welches über ein Außenfenster dorthin geleitet wird. Das Taufbecken, das sich neben der Altarinsel befindet ist doppelwandig gebaut und wird mit fließendem Wasser versorgt.[2] Derzeit steht eine kleine Leihorgel der Fa. Jann als Provisorium auf der Empore bis zum Bau der neuen Orgel. Foto: Von Manuel Strehl - Eigenes Werk, CC BY-SA 2.5, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=804313 - Kirchen und sakrale Bauten
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Kloster Weltenburg
Das Kloster Weltenburg ist eine Benediktinerabtei in Weltenburg, einem Ortsteil von Kelheim an der Donau in Niederbayern. Das Kloster ist ein beliebtes Ausflugsziel, das auch per Ausflugsschiff erreicht werden kann. Für das leibliche Wohl sorgen die Klosterbrauerei und die Klosterschenke mit Biergarten. Dass Mönche in Weltenburg Bier brauten, ist erstmals für das Jahr 1050 belegt, weshalb Weltenburg mit der Bezeichnung „Älteste Klosterbrauerei der Welt“ wirbt. Die von den Gebrüdern Asam in den Jahren 1716-1739 unter dem damaligen Abt Maurus Bächl (1713-1743) erbaute und ausgestaltete Abteikirche zählt zu den Spitzenleistungen des europäischen Barocks. Von Kelheim aus ist Kloster Weltenburg in wenigen Minuten per Auto oder Bus zu erreichen. Etwa ein Kilometer vom Kloster entfernt liegt ein (gebührenpflichtiger) Parkplatz; für Gehbehinderte verkehrt von dort aus ein Zubringerbus. Zwischen Kelheim und Weltenburg pendeln von Frühjahr bis Herbst Passagierschiffe, so dass ein Besuch des Klosters mit einer Fahrt durch den Donaudurchbruch verbunden werden kann. Die Gegend um das Kloster ist von zahlreichen, landschaftlich reizvollen Wanderwegen durchzogen. Vom linken Flussufer können Wanderer auf Höhe des Klosters mit kleinen Booten übersetzen. Zudem verkehrt wenige hundert Meter flussaufwärts eine kleine Fähre. Das Kloster Weltenburg liegt am internationalen Donauradweg sowie dem Deutschen Limes-Radweg. Bildhinweise: „Kloster weltenburg 2“ von Gomera-b - Eigenes Werk. Lizenziert unter CC BY-SA 3.0 Mit freundlicher Genehmigung von http://www.klosterschenke-weltenburg.de - Kirchen und sakrale Bauten
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