Spitalkirche
8⃣ Angebote | Die Katharinenkirche atmet den Geist der religiösen Aufbruchszeit des frühen 13. Jahrhunderts - den Geist eines Franz von Assisi und eines Dominikus - und führt uns unmittelbar zu den Anfängen des gewaltigen Spitalprojekts am Donauufer, aber auch zu den Anfängen der bürgerlichen Stadt, der Reichsstadt Regensburg. Regensburg lag an den großen Handelswegen des Mittelalters, dem Landweg von Venedig nach Magdeburg, den Straßen zu den Messeplätzen und Pilgerstätten des Westens bzw. der Wasserstraße nach Wien und ins Hl. Land. Am Schnittpunkt all dieser Straßen stand das St. Katharinenspital. Überhaupt strahlte das nördliche Donauufer mit seinen eindrucksvollen Sakralbauten große Heilskraft auf die vorüberziehenden Reisenden, Pilger und Bürger aus. Die Katharinenkirche war jedoch nicht von Anfang an der heiligen Katharina geweiht, sondern trug ursprünglich das Patrozinium des heiligen Johannes. Die eigentliche Hospitalpfarrkirche St. Katharina, eine dreischiffige Basilika, stand unmittelbar an der Steinernen Brücke und musste 1430 den Befestigungsmaßnahmen am Brückenkopf weichen. Pfarrfunktion wie auch das Katharinen-Patrozinium wechselten somit von der Brückenkapelle zur alten Johanneskirche. Architektur und Symbolik: Der sechseckige Grundriss des Zentralbaus, der sich der Kreisform annähert, symbolisiert das Streben der Spitalbruderschaft nach Vollkommenheit im christlichen Glauben. Baulich bildet sie eine Reminiszenz an die Grabkirche in Jerusalem. Die Spitalkirche St. Katharina charakterisierte der Generalkonservator des Bayerischen Landesamts für Denkmalpflege, Prof. Dr. Torsten Gebhard, mit folgenden Worten: "Der Bau zählt kunstgeschichtlich zu den bedeutendsten Arbeiten dieses Jahrhunderts in Bayern." www.spital.de/pfarrei/start.php - Kirchen und sakrale Bauten
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Kirche Herz Jesu
Die katholische Pfarrkirche Herz Jesu steht in der Kreuzgasse 20 in der Westnerwacht in der Altstadt von Regensburg. Mit der Gründung eines Kirchenbauvereins am 21. April 1912 wurde die Entschlossenheit manifestiert, eine Kirche in der Westnerwacht von Regensburg zu bauen. Der Erste Weltkrieg und die folgende Währungsreform brachten die Pläne zum Stillstand. Erst 1924 konnten die Neubauideen weiter verfolgt werden. Nach einem unbefriedigenden Wettbewerb schuf der Thurn und Taxische Oberbaurat Carl Schad einen Plan, der allgemeine Zustimmung fand: Er löste geschickt das Problem, die Kirche nach Osten auszurichten, ohne dem ausladenden Gebäude in dem dicht besiedelten Gebiet viel bestehenden Wohnraum zu opfern. Der Baubeginn war im Jahr 1928. Die Grundsteinlegung erfolgte am 9. Juli 1929 und am 23. November 1930 konnte die Kirche von Bischof Michael Buchberger als Herz-Jesu-Kirche geweiht werden. Am 25. April 1945 beschädigen Bombenexplosionen im Umkreis das Dach und einige Fenster. Die Kirche wurde 1954 und 1993 renoviert. Der Einbau einer Altarinsel aus dem Jahr 1966 im vorderen Drittel des Kirchenschiffes und die daraus resultierende geänderte Aufstellung der Kirchenbänke nach Richtlinien des Zweiten Vatikanischen Konzils wurden 1993 bei der Renovierung verändert. Die spätexpressionistische Pfarrkirche ist eine dreischiffige Basilika in strenger Kubusform mit Satteldach mit einem eingezogenen Chor, der mit einem Walmdach überspannt ist. Der Raum erinnert an eine Kirche der Frühgotik. Die Gesamtlänge der Kirche ist 56,70 Meter, das Hauptschiff ist 14 Meter breit und 15 Meter hoch. Die Außenwände sind aus verputzten Ziegeln gefertigt, der unvollendete Südturm ist mit einer Hausteinverkleidung versehen. Die kassettierte Decke ist mit Goldsternen aufgelichtet. Die Empore ruht auf drei Arkaden. Eine große und steile Spitzbogenarkade öffnet den Blick zum Hochaltar. Diesen und die darüber befindliche, monumentale Kreuzigungsgruppe aus Kiefersfelder Marmor entwarf Fürstin Margarethe von Thurn und Taxis und modellierte die seitlichen Reliefbilder im Stil des Expressionismus. Sie schuf auch die beiden Seitenaltarreliefs und die 14 Heiligenstatuen aus Terrakotta. Die vier Evangelistenstatuen des Hauptportals und die Engelsgruppe an der Empore stammen von dem Münchner Bildhauer Otto Straub. Das Holzkreuz an der Westwand des nördlichen Seitenschiffes stammt von Sebastian Osterrieder. Die Glasfenster wurden von Josef Oberberger entworfen. Fotos: Von Johanning - Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=32389045 Von Orgelputzer - Eigenes Werk, CC BY-SA 4.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=50432481 - Kirchen und sakrale Bauten
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Herzogspark mit Prebrunnturm und Renaissancegarten
Der Herzogspark ist einer der schönsten und vielfältigsten Parks in ganz Regensburg. Er vereint auf seinem Gelände Kunst- und Baudenkmäler aus verschiedenen Epochen sowie eine reichhaltige Pflanzenvielfalt. Markantestes Stück ist der viergeschossige, auf einem quadratischen Grundriss errichtete Prebrunnturm. Der Turm kann im Sommer bestiegen werden und bietet eine herliche Aussicht auf die turmreiche Silhouette der Regensburger Altstadt sowie die unmittelbar am Park vorbeifließende Donau. Nördlich des Turms befinden sich Reste der Bastei. Renaissancegarten Im südlichen Teil des Herzogsparks wurde ein Renaissancegarten geschaffen. Herzstück ist ein im Zuge der Umgestaltung zum Park freigelegter achteckiger, aus einem Stück gearbeiteter Brunnen aus Natursandstein, dessen Seiten verschiedene Motive aus Heraldik, Botanik und Astronomie zeigen. Von ihm führen mehrere geometrisch ausgerichtete, von niedrigen Buchsbaumhecken gesäumte Kieswege weg; die dazwischenliegenden Flächen wurden als Blumenrabatten gestaltet. Entlang einer der Hecken werden Pflanzen angebaut, die aus den Dramen William Shakespeares bekannt sind. Den südlichen Abschluss bildet das Württembergische Palais mit dem Naturkundemuseum. Über den gesamten Herzogspark verteilt finden sich botanische Lehrgärten, die sich jeweils einem bestimmten Thema widmen. In der Nähe des Eingangs ist zwischen Granit-Findlingen etwa Alpenflora zu sehen, darunter Enzian, Alpenrose, Almstrauchheide sowie diverse Primeln, Nelken, Glockenblumen etc. Den ehemaligen Stadtgraben beherrschen dagegen Rhododendron-Gewächse. Bildhinweise: „Herzogspark-Renaissancegarten“ von Benutzer:Dr. Meierhofer - Übertragen aus de.wikipedia nach Commons durch EvaK mithilfe des CommonsHelper.. Lizenziert unter CC BY-SA 3.0 über Wikimedia Commons „Prebrunnturm“ von Benutzer:Dr. Meierhofer - Übertragen aus de.wikipedia nach Commons durch EvaK mithilfe des CommonsHelper.. Lizenziert unter CC BY-SA 3.0 über Wikimedia Commons - Parks und Naturdenkmäler
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Kirche St. Franziskus
Die frühere Hauptkirche St. Michael des Dorfes Burgweinting war für den seit den 1990er Jahren stark wachsenden Regensburger Stadtteil zu klein geworden, weshalb im Umfeld eine neue Pfarrkirche in moderner Architektur errichtet wurde. Der Gewinner des 1998 durchgeführten Architektenwettbewerbes war das Kölner Büro Königs Architekten. Nach Verhandlungen über die Bausumme konnte am 20. Juni 2001 der erste Spatenstich erfolgen. Am 2. Oktober wurde durch Manfred Müller die Gründungsrolle in den Grundstein versenkt. Am 8. Mai 2004 wurde die Kirche durch Gerhard Ludwig Müller eingeweiht. Gebäude und Ausstattung Die geostete Kirche weist eine schlichte äußere Rechtecksform auf und besitzt einen freistehenden Glockenturm. Der Grundriss des Hauptraums ist asymmetrisch elliptisch. In den Eckbereichen befinden sich Kapellen, Funktionsorte, eine Sakristei und ein Ministrantenraum. Die geschlämmten, weiß getünchten Wände neigen sich nach außen. Ein Glasfasergewebe an der Kirchendecke ruft zusammen mit dem Sheddach Lichteffekte hervor. Die liturgische Einrichtung, welche sich auf den Raum bezieht, wurde durch den Bildhauer Robert M. Weber (* 1958) gestaltet. Die runde Altarinsel wird von der Ministantenbank begrenzt. Zu den, im halbrund gruppierten Kirchbänken aus massiven Naturholz gerichtet, befindet sich der Altar und schräg dahinter der Ambo. Beide sind aus Stein und Edelstahl gefertigt. Der Tabernakel befindet sich in der Wand des Hauptraumes, nahe der Altarinsel. Das Innengehäuse ist aus gelb gefärbtem Glas gefertigt, der äußere Rahmen aus weiß mattiertem Glas und die Türen sind mit Edelstahl hinterlegt. Das Innere des Tabernakels wird mit Tageslicht versorgt, welches über ein Außenfenster dorthin geleitet wird. Das Taufbecken, das sich neben der Altarinsel befindet ist doppelwandig gebaut und wird mit fließendem Wasser versorgt.[2] Derzeit steht eine kleine Leihorgel der Fa. Jann als Provisorium auf der Empore bis zum Bau der neuen Orgel. Foto: Von Manuel Strehl - Eigenes Werk, CC BY-SA 2.5, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=804313 - Kirchen und sakrale Bauten
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