Herzogspark mit Prebrunnturm und Renaissancegarten
Der Herzogspark ist einer der schönsten und vielfältigsten Parks in ganz Regensburg. Er vereint auf seinem Gelände Kunst- und Baudenkmäler aus verschiedenen Epochen sowie eine reichhaltige Pflanzenvielfalt. Markantestes Stück ist der viergeschossige, auf einem quadratischen Grundriss errichtete Prebrunnturm. Der Turm kann im Sommer bestiegen werden und bietet eine herliche Aussicht auf die turmreiche Silhouette der Regensburger Altstadt sowie die unmittelbar am Park vorbeifließende Donau. Nördlich des Turms befinden sich Reste der Bastei. Renaissancegarten Im südlichen Teil des Herzogsparks wurde ein Renaissancegarten geschaffen. Herzstück ist ein im Zuge der Umgestaltung zum Park freigelegter achteckiger, aus einem Stück gearbeiteter Brunnen aus Natursandstein, dessen Seiten verschiedene Motive aus Heraldik, Botanik und Astronomie zeigen. Von ihm führen mehrere geometrisch ausgerichtete, von niedrigen Buchsbaumhecken gesäumte Kieswege weg; die dazwischenliegenden Flächen wurden als Blumenrabatten gestaltet. Entlang einer der Hecken werden Pflanzen angebaut, die aus den Dramen William Shakespeares bekannt sind. Den südlichen Abschluss bildet das Württembergische Palais mit dem Naturkundemuseum. Über den gesamten Herzogspark verteilt finden sich botanische Lehrgärten, die sich jeweils einem bestimmten Thema widmen. In der Nähe des Eingangs ist zwischen Granit-Findlingen etwa Alpenflora zu sehen, darunter Enzian, Alpenrose, Almstrauchheide sowie diverse Primeln, Nelken, Glockenblumen etc. Den ehemaligen Stadtgraben beherrschen dagegen Rhododendron-Gewächse. Bildhinweise: „Herzogspark-Renaissancegarten“ von Benutzer:Dr. Meierhofer - Übertragen aus de.wikipedia nach Commons durch EvaK mithilfe des CommonsHelper.. Lizenziert unter CC BY-SA 3.0 über Wikimedia Commons „Prebrunnturm“ von Benutzer:Dr. Meierhofer - Übertragen aus de.wikipedia nach Commons durch EvaK mithilfe des CommonsHelper.. Lizenziert unter CC BY-SA 3.0 über Wikimedia Commons - Parks und Naturdenkmäler
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Kirche St. Franziskus
Die frühere Hauptkirche St. Michael des Dorfes Burgweinting war für den seit den 1990er Jahren stark wachsenden Regensburger Stadtteil zu klein geworden, weshalb im Umfeld eine neue Pfarrkirche in moderner Architektur errichtet wurde. Der Gewinner des 1998 durchgeführten Architektenwettbewerbes war das Kölner Büro Königs Architekten. Nach Verhandlungen über die Bausumme konnte am 20. Juni 2001 der erste Spatenstich erfolgen. Am 2. Oktober wurde durch Manfred Müller die Gründungsrolle in den Grundstein versenkt. Am 8. Mai 2004 wurde die Kirche durch Gerhard Ludwig Müller eingeweiht. Gebäude und Ausstattung Die geostete Kirche weist eine schlichte äußere Rechtecksform auf und besitzt einen freistehenden Glockenturm. Der Grundriss des Hauptraums ist asymmetrisch elliptisch. In den Eckbereichen befinden sich Kapellen, Funktionsorte, eine Sakristei und ein Ministrantenraum. Die geschlämmten, weiß getünchten Wände neigen sich nach außen. Ein Glasfasergewebe an der Kirchendecke ruft zusammen mit dem Sheddach Lichteffekte hervor. Die liturgische Einrichtung, welche sich auf den Raum bezieht, wurde durch den Bildhauer Robert M. Weber (* 1958) gestaltet. Die runde Altarinsel wird von der Ministantenbank begrenzt. Zu den, im halbrund gruppierten Kirchbänken aus massiven Naturholz gerichtet, befindet sich der Altar und schräg dahinter der Ambo. Beide sind aus Stein und Edelstahl gefertigt. Der Tabernakel befindet sich in der Wand des Hauptraumes, nahe der Altarinsel. Das Innengehäuse ist aus gelb gefärbtem Glas gefertigt, der äußere Rahmen aus weiß mattiertem Glas und die Türen sind mit Edelstahl hinterlegt. Das Innere des Tabernakels wird mit Tageslicht versorgt, welches über ein Außenfenster dorthin geleitet wird. Das Taufbecken, das sich neben der Altarinsel befindet ist doppelwandig gebaut und wird mit fließendem Wasser versorgt.[2] Derzeit steht eine kleine Leihorgel der Fa. Jann als Provisorium auf der Empore bis zum Bau der neuen Orgel. Foto: Von Manuel Strehl - Eigenes Werk, CC BY-SA 2.5, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=804313 - Kirchen und sakrale Bauten
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Schloss Höfling
🔟➕ Angebote | Höfling erscheint erstmals um 1150–1160 im Namen des Propstes Friedrich von Höfling (Fridericus prepositus de Houelin), der in einer Tradition des Klosters Prüfening genannt wird. Ein Megingoz de Hovelin kommt 1177 in einer Tradition des Klosters St. Emmeram vor. An der Stelle des heutigen Schlosses stand früher eine hochmittelalterliche Burg. Diese wird erstmals 1259 anlässlich des Friedensschlusses zwischen Herzog Ludwig mit der Stadt Regensburg genannt. Im Zuge dieser Auseinandersetzung hatte er auch das castrum Höflinge besetzt, das er nun an die Regensburger Bürger zurückgeben musste. Vermutlich ist die Burg danach dem Bürgergeschlecht der Capeller anvertraut worden, danach muss die Stadt dieses Gut wieder von den Gebrüdern Läutwein und Rudger de Capella zurückgekauft haben. Bereits 1265 verkauften der Bürgermeister und die Stadtgemeinde Regensburg ihr dortiges Gut (predium nostrum in Höfling) an das Heilig-Kreuz-Kloster von Regensburg. Der jetzige Schlossbau wurde von Johann Franz Reichlin von Meldegg, Thurn und Taxis'scher Hofmarschall, errichtet. Nach verschiedenen Besitzern kam Höfling 1892 an das Fürstenhaus Thurn und Taxis. Hier wurde am 5. Juni 1926 Johannes von Thurn und Taxis geboren. Das Schloss wurde 1985 für 100 Jahre an die Grafenfamilie Walderdorff verpachtet, die darin wohnt. Schloss Höfling heute Der jetzige Schlossbau stammt aus dem späten 18. Jahrhundert. Damals wurden der Haupttrakt, ein Nebengebäude und eine Hofummauerung errichtet. Das Schloss Höfling entstand als ein zweigeschossiger spätbarocker Mansarddachbau mit einem Halbwalmdach, einem dreigeschossigen Mittelrisalit und Putzgliederungen um 1750. Die Hofummauerung ist aus Bruchsteinen errichtet mit rustizierten Portalen und Aufsätzen. Sie stammt vom Ende des 18. Jahrhunderts und wurde teilweise modern erweitert. In dem Park sind mythologische Gestalten aus Kalkstein, vermutlich aus dem 18. Jahrhundert. - Burgen und Schlösser
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